Weihnachten

Segenswünsche zum Neuen Jahr 2015:

 

Sterne für die Nacht

 

Über uns wölbt sich der blaue Himmel

und es scheint der lieben Sonne Pracht;

doch, wenn du der Sterne Pracht willst sehen,

muss erst werden ganze dunkle Nacht.

Auch wölbt sich über uns der Gnadenhimmel.

Wir segeln oft bei hellem Sonnenschein;

Abends aber, wenn die Sonne sinket,

dann will’s dem Herze bange sein.

Oft freust du dich, dein Herze hüpft und jubelt,

weil nahe dir erscheint ein helles Licht,

jedoch, wie schnell kann oft erlöschen

ein Hoffnungsstern, der nur von Menschen ist.

O, nicht verzagt, geliebte Seele!

Schau nur den Gnadenhimmel an:

einunddreißigtausend (31.000) helle Sterne

jedem glänzen, der sie nur finden kann!

Doch muss dein Auge sein einfältig

und dein Herze völlig rein,

dann kannst du die schönen Sterne

sehn in ihrem vollen Schein!

Ja, es sind Gottes Verheißungsworte,

die unserer Seele Kraft verleiht.

O, benütz sie, wenn im Leben

du sehest keinen Sonnenschein!

Wir stehen an der Jahreswende,

schauen in die dunkle Zukunftsnacht.

O, Heiland, lass doch unsre Augen

sehen die schöne Sternenpracht!

Wir wünschen allen Euch, Ihr Lieben,

dass Euch in diesem Neuen Jahr

besonders leuchten diese Sterne …

Gott sprach: „Ich will …!“ und es bleibt wahr!!!

 

 

Die Göttliche: „Ich will…“

„Kann auch ein Weib ihres Kindleins vergessen,

dass sie sich nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes?

Und ob sie desselben vergäße, so will ich doch dein

nicht vergessen.“ Jesaja 49, 15

* * *

„Wirst du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen

und tun, was recht ist vor ihm, und zu Ohren fassen

seine Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich

der Krankheiten keine auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe;

denn ich bin der HERR, dein Arzt „ 2. Mose 15, 26

* * *

„Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Denn so du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht sollen ersäufen; und so du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen.“ Jesaja 43, 1-2

* * *

"Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen,

den du wandeln sollst;

ich will dich mit meinen Augen leiten." Psalm 32, 8

* * *

„Ja, ich will euch tragen bis ins Alter und bis ihr grau werdet.

Ich will es tun, ich will heben und tragen und erretten. Psalm 46, 4

* * *

„Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Matthäus 28, 20

* * *

Noch weitere "Ich will": Offenbahrung, Kap. 2,V. 7, 10, 11, 17, 26, 28

und Kap. 3, V. 5, 10, 12, 20, 21

 

 

Drei brennende Kerzen im Raume hier steh´n

wo einst war so dunkel, man konnte nichts sehn. -

Die Kerzen brachten den Schein mit sich rein,

sie wollten die Leute erquicken, erfreu´n.

Ganz stille, verzehrend stehen sie da,

die "Züngchen" flattern, doch wer nimmt sie wahr?

Ganz leise, flüsternd ist ihr Gespräch

ein feines Ohr diese Rede nur hört.

1. Kerze :

"Ich wünsch, dass mein Lichtlein and´re erwärmt,

doch ist es nun so, dass uns kaum jemand merkt . . . .

Ein jeder hat so viel Schönes zu sehn,

ohne Achtung auf uns sie vorüber nur geh’n."

2. Kerze :

"Da hätte doch Vorteil das elektrische Licht,

es scheinet viel heller, doch geachtet wird´s nicht.

Die Leute haben von allem genug,

um das Licht zu beachten, sind sie zu klug."

3. Kerze :

"Und denkt ihr, dass man nur uns übel tut?

Dem Salz, ohne das keine Speise schmeckt gut . . . ?

Es muss auch schweigen, wie's verbraucht wird, verzehrt;

man vermisst es nur, wenn im Haushalt es fehlt."

1. Kerze :

"O, möge der Mut nicht verloren uns geh´n,

wir wollen brennend auf dem Platze hier steh´n.

Und wenn wir ganz verzehrt, erloschen einst sind,

an uns dennoch denkt, DER uns hat angezünd´t!"

 

Die Laterne und der Docht

 

„Das zerstoßene Rohr wird er nicht zerbrechen,

und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen,

bis dass er ausführe das Gericht zum Sieg.“

Mathäus 12, 20

Das "Gespräch" der Kerzen

 

Jesus Christus spricht:

„Ihr seid das Licht der Welt.“ Matthäus 5, 14

„Ihr seid das Salz der Erde.“ Matthäus 5, 13

Familie Viktor & Karoline Fritz

Auf der Autobahn der Zeit

 

"Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll." Ps. 143, 8

Wir alle fahren Autobahn, auf der man schnell fortkommen kann.

Die Richtungen sind sehr verschieden: Singen, München, Bonn und Siegen,

Hannover, Hamburg, Köln, Berlin, Aachen, Kassel und noch viel ... .

Wichtig ist für den, der fährt, dass er die Richtung nicht verfehlt.

Dafür ist aber gut gesorgt, wenn eine Karte du dir besorgst.

Du schaust die Karte gut dir an, so kommst du sicher, schnell voran.

Doch musst du dennoch achtsam sein, den Schildern recht gehorsam sein!

Besonders schwierig wird es oft, an einer Kreuzung - kann‘s fehlen doch...

Oft fährst du sicher, siehst gut das Schild, und ach! - ein Augenblick, geschwind ...

Da bist du schon auf falscher Bahn; du säufst, beschuldigst oft im Wahn.

Doch du fährst weiter - ganz bestimmt; Du kannst nicht anders, du wirst gedrängt.

Auswege gibt es, des bist du klar - die erste Ausfahrt ist deine Wahl.

Ach, wie viel Zeit hast du versäumt, ein mancher hat es schon bereut;

Doch wirst du achtsamer dafür, du merkst nun besser auf dein Ziel!

Es strengt dich sicher etwas an, ein Fahrer das verstehen kann.

Doch wenn die Zeit dich nicht sehr drängt, kommst du trotz Panne noch ans Ziel.

Du fährst jetzt schnell, siehst rechts von dir den Laster, "Trabbis"* und noch viel ...,

die langsam fahren – da lächelst du: "Zu solchem Fahrzeug stimm ich nicht zu".

Doch plötzlich gibt es einen Stau, du denkst: was soll denn da wohl sein?

Da musst du mit den andren gleich, ganz langsam, demütig auch sein.

Nun siehst du auch den Nebenmann, der neben dir, auf gleicher Bahn.

Lächle ihn an, bald merkst du dann, wie Freundlichkeit gewinnen kann.

Die Ungeduld lass bleiben fern, blick lieber auf zum großen HERRN,

dass du nicht selbst die Ursach’ wirst, vom Stau - wenn du zu sicher bist.

Die Ursache merkst du gar bald von diesem peinlich langen Stau:

Du hörst Alarm, der Notarzt eilt, die Feuerwehr eilt nun herbei,

der Abschleppdienst ist auch bereit zu ordnen alles, wie schlimm´s auch sei.

Voll Mitleid schaust du rüber nur und dann nur vorwärts mit neuem Mut!

 

So geht es weiter, bis eine Not zur Raststätte dich rüber lockt.

Man holt den Korb mit Proviant, du wirst gestärkt, und weiter dann...

Und wenn es glückt und wenn es klappt, dass es bei dir gibt keinen Krach

dann bist du sicher bald am Ziel, wo du hast Ruhe, oder viel Müh’.

O Fahrer dieser schnellen Zeit! Hier ist die Raststätte bereit.

Halt an, hol deine Karte raus - hast eine Bibel du im Haus?

Dort findest du den EINEN WEG, das EINE ZIEL, das wirklich zählt!

"JESUS CHRIST" - heißt diese Bahn, Ja, diese Bahn fährt himmelan!

Der Weg ist nicht so leicht zum Ziel, doch Freuden gibt’s da dennoch viel.

Ja, langsam, rechts, nicht eilig sein bewahret dich vor Angst und Pein.

Da siehst du auch die Schilder gut, bewahrst die Ruhe und auch den Mut.

Das Irren auf den falschen Wegen wirst du ersparen - das ist der Segen!

Auch wirst du sehen die schöne Natur: die Blumenfelder, Wald und Flur,

und auf dem reich umrankten Hügel entdeckst den Turm vom Schloss dort drüben.

Du denkst zurück an alte Zeiten, auch an den Trost der alten Leute:

"Eine Burg ist unser GOTT - wer auf IHN hofft, hat keine Not!“

O lieber Fahrer dieser Zeit! Schau auf die Uhr – ‚s ist hohe Zeit,

dass du es ernstlich überprüfst, ob du auf rechtem Wege bist!?

Die Ausfahrt ist dir möglich noch, nütze die Möglichkeiten doch;

morgen kann es sein zu spät, dass du für immer das Ziel verfehlst!

Wie schön, wenn alle, die wir hier, hätten nur ein einzig Ziel:

zu gehen in den Himmel ein und ruhen dort in Ewigkeit!

Das ist der schönste Wunsch, fürwahr, dass uns der treue Hirt bewahrt

und öffnet uns des Himmels Tor; dort will ich singen: "Mein Glück ist groß!"

 

* “Trabbant” – kurz „Trabbi“ genannt, war ein kleines, unscheinbares Auto in der DDR,

das man in den 90-ger Jahren, als die Grenze der ehemaligen DDR geöffnet wurde,

oft auf der Autobahn sehen konnte.

"O Weihnachtszeit, o schöne Zeit!"

 

Mit den Worten dieses schönen Zwiegesprächs möchten wir alle Sucher

nach Weihnachtsgedichte und Besucher unserer Seite begrüßen!

Wir kennen den Autor von diesem Gedicht nicht, aber es wurde zu unserer Kinderzeit sehr oft in feierlicher Stimmung wiederholt.

So ist es auch im Kopf fest sitzen geblieben und immer wieder bei den Vorbereitungen zu Weihnachten zur Tätigkeit motiviert!

Lieber Freund, hast du schon erfahren, wie das frohe Auswendiglernen beglücken kann? Was für einen Nutzen hast du davon?

  • Wenn du es, wo du gehst und stehst nicht sinnlos wiederholst, steigert sich die Freude auf das kommende Fest!
  • Du bekommst neue Ideen, mit was du deine Eltern, Geschwistern, die Erwachsene in der Gemeinde oder ein verlassenes Kind erfreuen kannst.

Berate dich darüber mit deiner Mami, sie wird dir bestimmt dabei helfen.

  • Wenn du durch dein Lernen andere glücklich machst, erfüllst du das Gebot Jesu: „Was ihr getan habt einem unter diesen

meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ Matthäus 25, 40

Also, es bringt ewigen Gewinn!

 

Wir wünschen dir gute Wahl beim Suchen, viel Freude beim Lernen

und Gottes reichen Segen zum frohen Fest!

 

O Weihnachtszeit, o schöne Zeit!

 

Erstes Kind

O Weihnachtszeit, o schöne Zeit! Wie freuen sich alle Kinder heut!

Ich möchte jubeln, jauchzen, singen, dem lieben Gott ein Loblied bringen!

 

Zweites Kind

O sage mir, was freut dich so? Warum sind heut alle Leute froh?

Ich möchte auch fröhlich sein mit andern Menschen groß und klein.

 

Erstes Kind

Du weißt doch, was die Weihnacht ist, da einst geboren Jesus Christ.

Er kam vom Himmel hoch und hehr, weil Er uns Menschen liebt so sehr.

Zweites Kind

Wo ist er, sag, in welchem Haus? Wie sieht auch seine Wiege aus?

Ist seine Wohnung schön und groß, wie eines reichen Königs Schloss?

 

Erstes Kind

Oh nein, sein Haus hat keinen Saal. Er liegt in einem armen Stall,

Die Wiege ist ein Krippelein und Heu – die Federn sollen sein.

 

Zweites Kind

Wenn dieses Kindlein ist so arm, das es nicht hat ein Bettlein warm,

Wie weißt du denn, es sei der Christ, der uns vom Himmel kommen ist?

 

Erstes Kind

Als Christus kam auf diese Erd’, da waren Hirten auf dem Feld.

Zu diesen kam ein Engel licht und sprach: „O fürchtet euch doch nicht!

Ich künd’ euch große Freud, der Heiland ist geboren heut!

Nun gehet hin, die Zeichen sind, das ihr ihn in der Krippe find’t.

Da kam der Engeln großes Heer und alle sangen Gott zur Ehr,

Auf Erden ist gekommen heut für alle Menschen Fried und Freud!

 

Zweites Kind

Wenn Jesus hat Geburtstag heut, was macht ihm wohl die größte Freud?

Gern möchte ich ihm auch was bringen, könnt ich ihm nicht ein Liedlein singen?

 

Erstes Kind

So komm, im fröhlichen Verein, Gebet und Lieder ihm zu weihn’;

Doch merk, dem Heiland Jesus Christ ein folgsam Herz am liebsten ist!

* * *

Auf dieses Gedicht findest du unter "Vidios" einen kurzen Film.

 

Ein jedes Ding hat bei Gott seinen Plan

und alles fängt klein und unscheinbar an.

Das Samenkorn klein – wächst einmal zum Baum;

Das Blümlein im Felde – sprosst, wächst und blüht dann;

Der Ursprung des Stromes ist ein Bächlein ganz klein.

Ja, wie kann es anders auf Erden auch sein?

 

Ein Kind in der Krippe wird Retter der Welt.

Das kleine Bethlehem ist dazu bestimmt.

Doch später tritt Jesus auf in Kraft,

am rauen Kreuz wird das Werk dann vollbracht!

 

Die große Erdenkugel dreht sich so gleich und sacht,

die Sonne sie beweget und wechselt Tag und Nacht.

So ist’s auch oft im Leben, dass nach Freud und Glück

Kommen finstre Schatten, wo man braucht ein Licht.

Doch gibt es viele Leute, die gar kein Licht mehr sehen,

und in Gram und Kummer bald zugrunde gehen.

Sie denken, dass sie haben allein das größte Leid

und dass ihnen alle sind böse zugeneigt.

Wir leben in den Zeiten, von denen Jesus spricht,

dass wir sollen leuchten in der Finsternis!

Ja, unser teurer Heiland sprach gern durch Gleichnisse

und wir wollen befolgen seine heilige Lehr!

Von all den Beispielen lasst uns betrachten Eins:

„Die Eigenschaft des Lichtes“ bestimmt ein jeder weiß?

Doch, wie in unsrem Leben soll aussehen ein Christ,

„die wandernde Laterne“ nun präsentiert das Licht.

„Ich wurde einst gesendet zu suchen Finsternis,

doch auf der ganzen Erde fand überall ich Licht!

Ich wanderte auf Bergen, war auch im tiefen Tal;

in Winkeln klein und niedrig und auch im großen Saal;

bei Reichen und bei Armen, was Groß ist und auch Klein,

doch überall nur sah ich den hellen Lichtes Schein!

In meinem langen Wandern begegnete auch Sturm,

ich hielt es doch für besser, zu bleiben sanft und stumm.

Und als mein kleines Lichtlein zu löschen fing schon an,

ging ich zu einem Krämer, der füllte mir es an.

So zog ich immer weiter getrost mit frohem Mut

Und bei meinem Wandern war immer alles gut!

Drum, wenn mich jemand fraget: „Wo ist die Finsternis?“

Kann jedem ich bezeugen, dass überall ist Licht!“

Doch, weil in unsrem Leben auch schwache Christen gibt,

die selber sich nicht sehen, die Jesus dennoch liebt

die gleichen einem Dochte, der noch einwenig raucht

wir wollen ihn mal hören, ob er auch etwas weiß?

„Zu was war ich gesendet zu suchen helles Licht?

Da auf der ganzen Erde ist lauter Finsternis!

Mann hatte mir geraten besteigen auch die Höh’n,

wie kann ich dahin kommen, wenn ich doch gar nichts seh’!?

Und nichts Angenehmes ist zu riechen auch,

weil überall man findet nur Gestank und Rauch.

Drum, denke ich, ist’s besser, wenn man sitzen bleibt

Und vom Erdenelend nichts höret und nichts weiß!“

Welch traurige Geschichte hörten wir erst an ….

Auch er hat einst geleuchtet, doch war das Öl bald all.

Nun wandert er im Dunkeln und sieht sich selber nicht ….

Kommt, lasset uns ihm helfen, dass er auch kommt ans Licht!