Gedichte

Familie Viktor & Karoline Fritz

Die Bibel sagt:

"In einem jeglichen erzeigen sich die Gaben des Geistes

zum allgemeinen Nutzen."

1. Korinther 12, 7

Schon vor vier Jahren, als wir dieses Geschenk - die Internetseite bekamen, war unsere erste Reaktion:"Wozu mit 70 Jahren eine Internetseite?"

Doch dann wurde es uns klar, dass wir auch im Alter unsere Hände nicht sollen in den Schoß legen und auf diesem Wege unsere Gaben, die wir nicht als unser Eigentum sehen dürfen, zum allgemeinen Nutzen anwenden können.

 

Ich möchte es zur Ehre Gottes sagen, wie ich die Gabe für Gedichte in mir entdeckte. Denn in den jungen Jahren habe ich nie einen Trieb zu dichten in mir gefühlt. Wenn es uns an einem passenden Gedicht oder Lied mangelte, dann wandten wir uns zu unserem Onkel Edmund Hägele, dem es (wie es uns schien) eine Kleinigkeit war, unsere Bitte zu erfüllen.

Später, als wir von dieser Quelle weit entfernt waren, viel mehr, da er aufgrund seiner Krankheit nichts mehr geben konnte, da fühlten wir den Mangel.

Zu unserer und unserer Kinder Jugendjahre wurde sehr viel auswendig gelernt.

Zu verschiedenen Anlässen wie: Weihnachten, Ostern, Geburtstagen, Hochzeiten war es unvorstellbar, keinen Wunsch in dieser Form zu haben.

Aber wo etwas Neues nehmen?

Bei dem Gedanken, dass wir doch auch das Erntedankfest könnten feiern...!

Aus politischen Gründen konnten wir es früher nicht tun. Da kam es ganz Schlagartig. Die Gedichte, wie sie auf der Seite: "Erntedankfest" sind, kamen ähnlich einem Strom. Eine große Freude erfüllte mein Herz! Dann ging es mit den Vorbereitungen los... Später entdeckte ich die Unvollkommenheit dieser kleinen Gedichte und verbesserte sie nach meinem Vermögen. Aber die Kinder lernten sie willig.

Erst recht war die Begeisterung, als vor dem Fest die Früchte und Gemüse als Geschenke mit dem entsprechendem Kärtchen für die Gäste in Folie verpackt wurden!

 

Der Apostel Paulus dankt Gott, dass er in Timotheus die Gaben seiner Großmutter und Mutter entdeckte. Heute bin auch ich Gott dankbar, dass Er mir einen kleinen Teil dieser Gabe von meinen Vorfahren zugeteilt hat.

 

Wenn ich die Gedichte, die vor vielen Jahren in ein Heftchen geschrieben wurden, verbessert eintippe, dann kommen die schönen Erinnerungen von den segensreichen Zeiten hoch!

Mögen sie auch heute noch zur Ehre Gottes und zur Freude dienen!